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RoboCup Junior am OSZ IMT

Singapur-Tagebuch

 

Mit den Haarlem Dancer nach Singapur - wir sind zwar dieses Jahr keine Weltmeister geworden, haben aber einen sehr schönen Pokal: Special award for best using sensors.
Alle wichtigen Infos zum RobocupJunior finden Sie hier.

Sonntag, 27.06.2010
Rückreise in Etappen
Nach dem RoboCupJunior 2010
Dr. Francine Jobatey berichtet

Kulturrätin der deutschen Botschaft in Singapur, Frau Gudrun Lingner, gemeinsam mit dem Roberta-Team und den Haarlem Dancer Nach einer etwas verlängerten Rückreise sind wir nun wieder in Berlin zurück. Unser letzter Tag in SunTech City am Donnerstag war noch einmal sehr schön.

Nach der Siegerehrung und dem Abbau in der Halle ging es noch einmal in das Studentenheim. Anschließend hatten sich viele TeilnehmerInnen des Wettbewebs eine "Night Safari" gewünscht, d.h. die Organisatoren haben einen Besuch im Singapurer Zoo organisiert. Es war dann auch kein üblicher Zoobesuch, sondern mehr ein nächtlicher Rundgang durch einen tropischen Garten, in dem viele Tiere der Region in möglichst naturnaher Umgebung präsent waren. Auch Menschen, die sich im allgemeinen nicht für Zoobesuche begeistern können, würden hier wegen der phantastischen Natur begeistert sein.

Dr. Francine Jobatey überreicht ein kleines Gastgeschenk des OSZ IMT an Frau Gudrun Lingner Am Freitag folgten wir gemeinsam mit dem Roberta-Team der Wofgang-Borchardt-Schule einer Einladung der Kulturrätin der deutschen Botschaft in Singapur, Frau Gudrun Lingner, und freuten uns, ihr vom RoboCup zu berichten. Anschließend hatten Michelle, Sonja, Efkan und Philipp noch einmal Zeit für Stadtbesichtigungen und Shopping, während Gabi und ich noch mit einzelnen logistischen Aspekten des Rückfahrt beschäftigt waren.

Schon auf dem Flughafen, erfuhren wir im Laufe der Nacht, dass wir auf Grund technischer Probleme (Triebwerksausfall) nicht in der gleichen Nacht fliegen konnten - also verlängerte sich unser Aufentalt noch einmal. So brachte uns die Fluggesellschaft für die alllerdings vekürzte Nacht im sehr schönen Luxushotel Sheraton Towers Singapore unter, direkt neben der weltberühmten Einkaufsstrasse Orchard Road (vergleichbar mit unserem Ku-Damm, nur mit Faktor 10).

Woman after work: Gabriela Kämmler Am Sonnabend-Nachmittag flogen wir dann ab. Aufgrund der Zeitverschiebung kamen wir aber erst um 23.00 Uhr in Frankfurt an, sodass wir noch eine Übernachtung dort hatten, bis wir am Sonntag um 12.15 Uhr auf dem Flughafen in Tegel eintrafen - freudig begrüßt von Eltern und Verwandten unserer SchülerInnen sowie von Kollegen Seidel, unserem stellv. Schulleiter.

Es war eine schöne Zeit in Singapur. Ich habe fest vor, einmal wieder dorthin zu fahren. Und die Rückreise in Etappen hatte definitiv auch ihre guten Seiten. Wir kamen dadurch viel ausgeruhter an, als wir es gewesen wären, wenn wir unmittelbar nach dem Wettbewerb in Berlin eingetroffen wären. Und ein weiterer Vormitag im schönen Singapur war einfach schön. Leider erfuhren wir, dass unser Schulleiter, Kollege Brösemann, zu unserem ursprünglich festgesetzten Ankunftstermin am Sonnabend Mittag am Flughafen war, und natürlich erst nach einer Weile Warten am Flughafen seine Emails las und erfahren hat, dass wir nicht in der Maschine saßen!

An dieser Stelle bedanken wir uns bei der Schule und natürlich auch unseren Sponsoren noch einmal ausdrücklich für alles! Es hat Spass gemacht und war uns eine Ehre, das OSZ IMT bei der RoboCupJunior-Weltmeisterschaft vertreten zu haben. Wir hoffen, auch andere SchülerInnen des OSZIMT, sowie alle Menschen, denen wir in Singapur begegenet sind, auf unsere Schule und den RoboCup neugierig gemacht zu haben!

Der nächste RoboCup wird in Istanbul stattfinden. Auf eine gute Teilnahme 2011!

[Bild 1: Kulturrätin der deutschen Botschaft in Singapur, Frau Gudrun Lingner, gemeinsam mit dem Roberta-Team und den Haarlem Dancer]
[Bild 2: Dr. Francine Jobatey überreicht Gudrun Lingner ein kleines Gastgeschenk des OSZ IMT]
[Bild 3: Woman after work: Gabriela Kämmler]
Donnerstag, 24.06.2010
Best Using Sensors
RoboCupJunior 2010: Special Awards Secondary
17:19 (UTC +8) Gabriela Kämmler meldet:

Wir sind zwar dieses Jahr keine Weltmeister geworden, aber wir haben einen sehr schönen Pokal: Special award for using sensors.

Das trifft sehr gut das, was auch dieses Jahr unsere Stärke war. Ich bin stolz und wir haben uns mächtig gefreut.

Philipps Albtraum und Mephisto Efkan Sonja, die Ratte Lucy und die namenlose Eule Ratte Lucy vor der Kirche

Wir freuen uns außerordentlich, dass das Roberta Team von der Wolfgang-Borchert-Oberschule um Anja Tempelhoff Weltmeister im Superteam Secondary geworden ist. Wir gratulieren herzlichst den Mädchen aus Berlin Spandau, die gemeinsam mit Teams aus Israel und China im Superteam überzeugten.

Wolfgang-Borchert-Oberschule

Deutsch-chinesisch-portugiesisches Superteam
RoboCupJunior 2010: Superteam-Auftritt und Warten auf Platzierung
Dr. Francine Jobatey berichtet

Eine WM macht Spaß, kostet aber auch im buchstäblichen Sinne viel Schlaf! Unser Team hat bis 3 Uhr morgens gearbeitet! Und dann begann der Tag, wie an allen Wettkampftagen noch vor 6 Uhr, mit dem Beginn des Frühstücks im Studentenheim. Um 7 Uhr werden wir von den Bussen abgeholt, das dauert meistens noch ein paar Minuten, da sich ja mindestens sieben Busse füllen müssen. Wir sind wie immer im Bus 3. Die Fahrt zum Veranstaltungsort Suntech City dauert ca. 15 Minuten über die Autobahn und durch die Stadt. Durch die Fensterscheiben sehen wir immer auch Lastwagen, auf deren Ladefläche schlafende Bauarbeiter sitzen, die zur Arbeit gefahren werden.

Heute waren wir gegen 7.30 Uhr im Convention Center, und Michelle, Sonja, Efkan und Philipp begannen mit den Vorbereitungen für ihren Auftritt im Superteam. Superteam ist ein während des RoboCupJuniors gebildetes internationales Team mehrerer Länder - die Haarlem Dancer bilden zusammen mit dem Anshan Team aus China und dem Robotic Jazz-Team aus Portugal ein Superteam. Seit gestern üben die Superteams eine neu zusammen gestellte Performance ein.

Nach dem furiosen Finaleauftritt hat unser Team gleich mit der Arbeit begonnen. Es ist ein faszinierendes Projekt, wirklich beeindruckend die außerordentlichen Konzentration und Begeisterungsfähigkeit der Teams! Bis 23.00 Uhr saßen sie ja, wie bereits berichtet, zusammen in der Halle, dann ging es zurück zum Studentenwohnheim. Anschließend ging es mindestens bis um 3 Uhr im Studentenwohnheim weiter!

Jetzt sind wir in der Halle und erwarten die Aufführung der Superteams. Unser deutsch-chinesisch-portugiesisches Superteam tritt als erstes auf.

Thema ist ein Spaziergang durch einen Dschungel. Die Teams haben jeweils einzelne Computer und Dekorationsgegenstände aus ihren bisherigen Vorstellungen mitgebracht, allerdings besteht die besondere Herausforderung darin, innerhalb von 24 Stunden ein neues Programm, mit neuer Musik und Geschichte zusammenzustellen.

RoboCupJunior 2010: Deutsch-chinesisch-portugiesisches Superteam.

Es ist schön zu sehen, wie so viele unterschiedliche Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen und sehr vielen Sprachen gemeinsam etwas entwickeln.

Heute werden dann weiterhin auch die Gewinner bekannt gegeben werden. Jeder Teilnehmer hat bereits eine Teilnehmerurkunde bekommen, jetzt hoffen wir natürlich auf eine ganz besondere Urkunde!

Mittwoch, 23.06.2010
RoboDance-Finale
RoboCupJunior 2010: Finale und Superteam
Dr. Francine Jobatey berichtet

Heute ist der alles entscheidende Tag, der über den Ausgang unserer Teilnahme entscheiden wird! Die Haarlem Dancer hatten sich schon über die bloße Teilnahme an der RoboCup-WM gefreut, aber das Ziel ging natürlich weiter: ein guter Auftritt im Finale und dann hoffentlich ein Titel - vielleicht sogar den WM-Titel!

RoboCupJunior 2010 - Michelle, Sonja, Efkan und Philipp (v.l.) Trotzdem ist die Stimmung merklich gelöster. Nach einer langen Nacht mit Feinarbeit am Programmieren bis nach 2 Uhr morgens hieß es wie immer aufstehen vor 6.00 Uhr. Die Abfahrt nach dem Frühstück war um 7 Uhr, gefolgt von fieberhaften Vorbereitungen in der Halle.

Und dann kam der alles entscheidende Moment: Man sah alle Performances der Finalisten noch einmal nacheinander. Das hatte für die Zuschauer den Charme, noch einmal die Besten vergleichen zu können. Und die Jury legt noch einmal ihre Maßstäbe an. Einige Teams verändern noch einmal etwas, immer aber müssen sie im Auge haben, dass auch wirklich bis in die letzte Einzelheit alles gut funktioniert. Auch unser Team ging dieses Wagnis ein. So haben wir unter anderem einen neuen beleuchteten Sternenhimmel, der mit Performance zeitlich synchronisiert ist.

Die Zuschauerplätze sind bis zum Bersten gefüllt, viele Fotografen und auch Kamerateams dokumentieren alles. Und dann heißt es erst einmal warten.

Michelle, Sonja, Efkan und Philipp standen mit den einzelnen Teams in einer Schlange an, und dann ging es gegen 14 Uhr auf die Bühne. Zuvor hatte es eine kleine Verzögerung im Zeitplan gegeben.

Geister, Untote und die Ratte Lucy - RoboCupJunior RoboDance Secondary 2010: Haarlem Dancer vom OSZ IMT.

geschafft und glücklich - Efkan, Michelle, Sonja und Philipp (v.l.) Der Auftritt selbst war sehr gut, die Zuschauer gingen sehr gut mit! - Aber auch dann ging es weiter. Vom frühen Abend an bis um 23.00 Uhr blieb unser Team in der Halle um eine neuen Auftritt zu entwickeln, dieses Mal aber gemeinsam mit anderen Teams in einem internationalen Superteam. Unsere Partner sind je ein Team aus China und aus Portugal.

[Bild 1: RoboCupJunior 2010 - Michelle, Sonja, Efkan und Philipp (v.l.)]
[Bild 2: geschafft und glücklich - Efkan, Michelle, Sonja und Philipp (v.l.)]
Dienstag, 22.06.2010
Geister, Untote und die Ratte Lucy
RoboCupJunior 2010: Junior Competitions and Junior Party
Dr. Francine Jobatey berichtet

Heute Morgen wurden wir von zwei inzwischen altbekannten Gesichtern empfangen, den beiden Studierenden, die für unseren Bus (Nr. 3) zuständig sind. Wie jeden Morgen halten sie ein Schild hoch, damit wir ihnen in den Bus folgen können.

Einer von den beiden hat gerade sein Ingenieursstudium beendet und beginnt jetzt seinen zweijährigen Militärdienst. Die Studentin ist im letzten Studienjahr in Wirtschaftswissenschaften. Beide studieren nicht an der NUS, sondern an der Singapore Polytechnic University, die das Organisationskommitee für RoboCup stellt.

Am Vormittag mussten wir noch einige praktische Dinge lösen, aber auch das muss zu einer richtigen WM dazugehören. Nachdem wir schon in der Halle angekommen waren, fuhr ich einmal quer durch die Stadt zum Uni-Gelände zurück, da noch einige Werkzeuge zum Bühnenaufbau benötigt wurden. Bei meiner Rückkehr erfuhr ich, dass währenddessen die Haarlem Dancer noch einmal eine neue Schwierigkeit bewältigen mussten: Als sie Ihre Dekorationsteile schon zur Bühne gebracht haben, wurden Teile beschädigt. Das war nun wirklich nicht die Schuld unseres Teams. Die Organisatoren hatten Verständnis, und nun hieß es noch einmal Nerven bewahren: Der Auftritt wurde von ursprünglich 13.00 Uhr um zwei Stunden nach hinten versetzt.

Unser Team tritt in Singapur an unter dem Namen Die Haarlemer. Das Team sollte heute das zweite Mal auftreten, damit sich entscheidet, ob sie sich für das Finale qualifizieren. Ich erwartete die Aufführung schon mit Spannung. Unter den Teams, aber auch den Mentoren, sind immer mehr Freundschaften entstanden. Auch wenn Singapur eine Millionenstadt ist, man begegnet sich genauso wie in Berlin dann doch zufällig immer wieder auf der Strasse. Wir helfen uns gegenseitig mit guten Photomotiven, für den Fall, dass einer mal kein gutes Bild seines Team machen konnte, und geben uns gegenseitig gute Tipps. Auch hier wird die Fusßball-WM natürlich mitverfolgt.

RoboCup-Stages Der Auftritt fand dann gegen 15.00 Uhr statt und alles verlief fast perfekt: Gegenüber dem ersten Auftritt hat das Team in der Tat noch einmal die technischen Details und den Bühnenaufbau verbessert. Wie kann man die Darbietung am besten beschreiben? Am besten stellt man sich die Kurzfassung eines Halloween-Horrorfilms vor. Die Schüler tragen zunächst schnell die Dekoration und die kleinen Roboter auf die Bühne, was nur ein paar Minuten dauert. Da sich zwei Bühnen nebeneinander befinden, abgetrennt durch einen schwarzen Vorhang, kann das ohne Zeitverlust geschehen. Die Zuschauer verfolgen eine zweiminütige Darbietung auf einer Bühne, währenddessen wird auf der anderen Bühne schon der nächste Aufbau vorbereitet. Vor jeder Bühne sitzen jeweils fünf Juroren an langen Tischen.

Philipps Albtraum und Mephisto Efkan Sonja, die Ratte Lucy und die namenlose Eule Ratte Lucy vor der Kirche Aber nun zur Geschichte von Philipps Albtraum: Zunächst erscheint Efkan in schwarzem Umhang und Mephisto Make-Up auf der Bühne, stellt die Gruppe sowie das Projekt vor und dankt allen Sponsoren und Unterstützern. Die Story ist kurz: Philipp hat einen Albtraum, in dem er Geistern und Untoten begegnet. Er legt sich - auch schauspielerisch sehr überzeugend - schon bald auf der Bühne zum Schlafen. Daraufhin erscheinen die Geister: Sonja in schwarzem Umhang und mit aus den Mundwinkeln laufendem Blut sowie Michelle ebenso im schwarzen Gewand, mit schwarzem Hut und geisterhaft weiss-schwarzem Make-up. Unsere Bühnendekoration zeigt eine Kirche und einen schwarzen Sternenhimmel. Die Roboter stellen die Hauptprotagonisten: in erster Linie die Ratte „Lucy“, sowie eine Eule zeigen Philipps ganzen Schrecken. Schließlich wacht er auf. Die kleinen Roboter fahren auf der Bühne zur Musik hin und her, und die Geister tanzen.

Für die Zuschauer eine schöne Darbietung, es machte viel Spaß diese und andere Darbietungen nebeneinander in so kurzen Zeiträumen zu erleben! Auch Michelle, Sonja, Efkan und Philipp genossen den Auftritt.

Am Abend fand dann die JuniorParty für alle TeilnehmerInnen statt. In Bussen wurden wir in das Singapore Science Center, einem großen Technologiemuseum in Verbindung mit einem Erlebnispark gefahren. Da wurde dann kräftig gefeiert, mit Tanz, Feuerschluckern, Buffet, und vielem mehr! Alle hatten mir schon von den Super-Partys, die bei RoboCup WMs stattfinden, berichtet, also war ich gespannt! Meine Erwartung wurde nicht enttäuscht.

Zurück im Studentenwohnheim sah Gabi die Ergebnisse des Wettbewerbs im Internet: Unser Team ist im Finale, genauso wie viele mehr, an die ich mich gut erinnern konnte: Das portugiesische Team, und auch die österreichische Gruppe, die mit einem Kaiserwalzer die Donau darstellte - ein besonderer Publikumserfolg. Unser Team freute sich sehr und wir haben Euch sofort Mails zur Benachrichtigung geschickt. Die Stimmung könnte nicht besser sein, denn mit dem Einzug ins Finale hat unser Team schon sehr viel erreicht. Wir danken Euch allen für's Daumendrücken!

Singapore Polytechnic University

Singapore Science Center

[Bild 1: RoboCup-Stages]
[Bild 2: Philipps Albtraum und Mephisto Efkan]
[Bild 3: Sonja, die Ratte Lucy und die namenlose Eule (bei der Probe)]
[Bild 4: Ratte Lucy vor der Kirche]

Einzug ins Finale
RoboCupJunior 2010: Junior Competitions and Junior Party
21:45 (UTC +8) Gabriela Kämmler meldet:

Wir wissen es seit ca. 5 min, dass wir unter den Finalisten sind :)

11 Secondary Dance Finalists

  • The New York Giants, Germany
  • Sports Day, Japan
  • South-West Team, China
  • RoboSquad United, Australia
  • RoboBand, Israel
  • Robert, Austria
  • Jess.ISR.uc.pt, Portugal
  • Hong Kong Dance II, China
  • Dilong, Slovakia
  • Die Haarlemer (unsere Haarlem Dancer), Germany
  • Die 4 lustigen 3, Austria

Ich weiß, ihr schlaft um diese Uhrzeit, aber zwischen 9:00 und 10:30 (UTC +8, Berlin 3:00 - 4:30) könnt ihr ja auch im Traum die Daumen drücken ;-)

RoboCup Finalists

Weltmeister-Roboter in der Geisterbahn (Berliner Morgenpost)

Montag, 21.06.2010
Besonnene Professionalität
RoboCupJunior 2010: Junior Competitions and Team Testing
Dr. Francine Jobatey berichtet

Mit dem Näherrücken des Wettbewerbsstarts fühlen sich Michelle, Sonja, Efkan und Philipp mehr und mehr als TeilnehmerInnen einer wirklichen Weltmeisterschaft! In der riesigen Halle der Suntec City treffen sie auf andere Teams mit ihren interessanten Dekorationsideen und bekommen mehr Einblick in das Niveau derer Darbietungen. Die Stimmung des RoboCupJuniors 2010 wird zunehmend angespannter.

RoboCupJunior 2010: Erster Auftritt der Haarlem Dancer. Gestern haben die Vier fleißig ihre letzten Änderungen am Programm und den Aufbau ihrer Performance bearbeitet und sich dann auf eine erste Hürde des Wettbewerbs vorbereitet: Am Nachmittag sollten sie gegenüber einer Jury erklären, was sie in ihrer Aufführung zeigen wollen und was das technisch besondere dabei ist. Da dieses Interview auf Englisch geführt wurde, freute ich mich ein letztes sprachliches „Coaching“ dazu geben zu können.

Zu den Interviews mussten sich die einzelnen Teams in kleine Kabinen begeben, etwa in Größe eines Baucontainers. Wir Betreuer sahen von einer Empore aus auf die Halle mit den Teams und sahen wie sich eine Schlange vor den Interviewcontainern bildete. Durch Verzögerungen ergab es sich, dass unser Team dann - wie viele andere auch - ca. 90 Minuten auf ihr Interview warten mussten. Aber sie haben sich tapfer geschlagen und fuhren in guter Stimmung auf unseren Campus zurück.

Am Abend haben Michelle, Sonja, Efkan und Philipp sich wieder mit Ihren Programmen beschäftigt, Gabi und ich unterstützten sie so weit wir konnten. Es bildeten sich unter uns kleine „Arbeitsgemeinschaften“, wobei das Team die technischen Dinge erledigte, die Betreuer mehr die Dekorationen mit Werkzeugen und Nadel und Faden bearbeiteten.

C. Pannirselvam (2.v.l.), Offiziller Mitveranstalter (Singapore Polytechnic University) und Sam (3.v.l.) von der Führungskraft der National University Singapore Ein kleines technisches Problem zu Beginn des heutigen ersten Wettkampftages kann mit Hilfe der außerordentlich hilfsbereiten und freundlichen RoboCup-Organisatoren gelöst werden: Für unsere Haarlem Dancer werden extra noch zusätzliche Lautsprecherboxen in die Halle gebracht! Sehr sympathisch und interessant hierbei war der feine Humor von C. Pannirselvam, dem Direktor der Verwaltung und der Campusentwicklung der Singapore Polytechnic University.

Jetzt befinden wir uns wieder in der Halle. Sonja, Michelle, Efkan und Philipp sind mit ihren technischen Vorbereitungen beschäftigt und erwarten ihren ersten Probeauftritt.

RoboCupJunior 2010: Erster Auftritt der Haarlem Dancer. Die Wartezeit bis zum ersten Auftritt fällt bestimmt allen KünstlerInnen nicht leicht, aber unsere Haarlem Dancer haben mich heute sehr durch ihre besonnene Professionalität beeindruckt! Der erste Auftritt verlief gut, das Publikum ging mit, und wir freuen uns schon darauf, morgen wieder weiter machen zu können.

Die Halle ist im Vergleich zu gestern mit farbenfrohen Dekorationen aus aller Welt gefüllt. Mir gefielen besonders die Israel-Dekorationen am Nebentisch unseres Teams und der - wie eine fast kleinkindgroße Marionette - tanzende Roboter des Teams aus Portugal. Aber nicht alle Mannschaften haben aufwändige Dekorationen: So tanzt ein Team von zwei indischen Mädchen nur mit zwei sehr kleinen Robotern. Ich werde gerne Photos morgen zeigen, wenn ich mich bei diesen Auftritten dann davon überzeugen kann, wie sie wirken.

Wir genießen weiter unsere Zeit in Singapur und hoffen Euch alle gut zu vertreten.

[Bild 1: RoboCupJunior 2010: Erster Auftritt der Haarlem Dancer.]
[Bild 2: Hilfreiche Unterstützung - C. Pannirselvam (2.v.l.), Offiziller Mitveranstalter (Singapore Polytechnic University) und Sam (3.v.l.) von der Führungskraft der National University Singapore]
[Bild 3: RoboCupJunior 2010: Erster Auftritt der Haarlem Dancer.]
Sonntag, 20.06.2010
Philipp und der Minister
RoboCup 2010: Junior Registration, Team Setup and Opening Ceremony
Dr. Francine Jobatey berichtet

Endlich - der RoboCupJunior beginnt: Nach einer langen Nacht der letzten Vorbereitungen wurden die Haarlem Dancer heute schon am frühen Morgen zum Veranstaltungsort Suntec City gefahren. Nun steht die Registrierung und der Aufbau an.

RoboCupJunior-Team aus Kapstadt, Südafrika Wir befinden uns jetzt in einem riesigen Convention Center und treffen Teams aus aller Welt, von Cape Town (Kapstadt), Südafrika, bis zu einer mexikanischen Gruppe, an die sich Gabi noch aus dem Vorjahr gut erinnern konnte.

Dr. Ng Eng Hen, Singapurs Bildungsminister und Zweiter Verteidigungsminister Gast der Eröffnungszeremonie des RoboCup 2010 ist Singapurs Bildungsminister und Zweiter Verteidigungsminister, Herr Dr. Ng Eng Hen. Philipp hatte im Anschluss die Gelegenheit, sich für kurze Zeit dem Rundgang des Ministers anzuschließen.

Singapur aus dem Riesenrad Während die RoboCupJunior-Teams die Geräte aufbauen und sich auf das Interview zur Darstellung ihres Wettbewerbsbeitrags vorbereiten, dürfen die Mentoren, d.h. die Betreuerinnen und Betreuer, nicht aktiv eingreifen. Sie sitzen in einem abgetrennten Bereich der Wettbewerbshalle.

RoboCup Singapore 2010

Suntec City

[Bild 1: RoboCupJunior-Team aus Kapstadt, Südafrika.]
[Bild 2: Philipp (rechts) und der Minister. Dr. Ng Eng Hen, Singapurs Bildungs- und Zweiter Verteidigungsminister, eröffnet den RoboCup 2010.]
[Bild 3: TeamSetup der Haarlem Dancer.]
Sonnabend, 19.06.2010
Frühstück mit Reis, Huhn und Tofu
Ankunft in Singapur
Dr. Francine Jobatey berichtet

Nach einem äußerst angenehmen Flug und nun schon fast einem Tag in Singapur befinden wir uns wieder auf dem Campus der National University Singapore (NUS), wo wir im Studentenwohnheim untergekommen sind. Unser Abflug am Donnerstag-Abend hätte sich fast verzögert, weil das Bodenpersonal ein paar Stunden streikte, aber zu unserer Abflugzeit verlief wieder alles planmäßig.

Gabi wurde noch von einem n-24/Pro7-Team interviewt, und wir fragen uns, ob Ihr sie vielleicht gesehen habt? Bei unserem Umsteigen in Frankfurt rückte dann der RoboCup-Wettbewerb noch einmal sichtbar näher, als wir mit einer ganzen Gruppe von TeilnehmerInnen aus anderen deutschen Städten in der Maschine saßen. Wir vertrieben uns die Zeit an Bord (Abflug gegen Mitternacht) mit Schlafen und Filme sehen.

Haarlem Dancer in Singapur Der erste Eindruck von Singapur war wundervoll. Phantastisches Wetter, ein äußerst effizient organisierter und herzlicher Empfang am Flughafen durch die den RoboCup organisierenden Studierenden der NUS sowie ein erstes Abendessen in der Studentencafeteria.

Sonja erlebte ein kleines Abenteuer: Ihr Koffer ist in Frankfurt stecken geblieben. Aber dafür wird er uns hier auf den Campus nachgeliefert, und sie bekam sogar noch 100 S$ (Singapur-Dollar) dazu. Die Studierenden der NUS haben uns sogar abgenommen, sich mit dem Flughafen wegen der Kofferzuschickung auseinander zu setzen, eine wirkliche Erleichterung. Wir wurden in der Tat durch eine Touristik- und Wirtschaftstudentin begrüßt, die ich mir jederzeit als Managerin eines Top-Hotels vorstellen kann.

Haarlem Dancer: Erfrischung in Chinatown An unserem ersten Abend sind wir noch ein bisschen in Uni-Nähe durch die Stadt gelaufen. Gabi und ich sind dann noch mit einem Bus zum Stadtzentrum zum berühmten Raffle's Place gefahren, um uns das Hochhäuser-Meer von Nahem anzuschauen. Auf unserer Rückfahrt erlebten wir noch einmal die besondere Freundlichkeit in dieser Stadt, als ein sehr sympathischer Busfahrer mitten auf der Strasse anhielt, um uns auf dem richtigen Weg zu einer Abkürzung zur Uni herauszulassen.

Unser erster Morgen brachte unseren Schülern eine kleine Überraschung: tropische Hitze mit viel Luftfeuchtigkeit, und dann ein warmes Frühstück mit Reis, Huhn, Tofu und etwas Wurst.

Singapur aus dem Riesenrad Wir freuten uns, Anja Tempelhoff und ihre Mannschaft von der Berliner Wolfgang-Borchert-Oberschule zu treffen, mit der Efkan und Michelle bereits beim RoboCup 2009 zeitweise zusammen gearbeitet haben. Gemeinsam erkundeten wir dann an unserem ersten Morgen die Stadt: Von City Hall, Chinatown, Buddhistischem Tempel, der Marina Esplanade, dem Financial Center und dem Riesenrad von Singapur haben wir natürlich nur erste Eindrücke gewinnen können, aber wir sind begeistert.

Woman at work: Gabriela Kämmler Am Nachmittag ging es zurück auf den Uni-Campus, denn die Vorbereitungen des RoboCups mussten beginnen. Unser Team ist schon richtig vom Ehrgeiz gepackt zu gewinnen, und so legen die Haarlem Dancer letzte Hand an ihre Programmierungen. Das Ziel ist nicht nur einfach ins Finale zu kommen, sondern wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn wir für unsere Schule mit einem Meisterschaftstitel nach Hause kommen können.

In Singapur ist der RoboCup nicht nur eine Veranstaltung für Insider, denn wir merken überall in der Stadt, dass dieser Wettbewerb wahrgenommen wird. So hat uns ein freundlicher Mitarbeiter der Singapurer Stadtverwaltung zu unserem Abschneiden sehr viel Glück gewünscht. (Wir sprachen mit ihm am Rande eines Umzuges des staatlichen Angestellten aus Anlass der Unabhängigkeitstages). Es freute mich, dass er uns genau so viel Glück wünschte, wie dem Deutschen Fußballteam, dessen gestriges Abschneiden er mit einem leisen Bedauern ansprach.

NUS - National University of Singapore

RoboCupJunior 2009

Raffles Place

Republik Singapur (wikipedia)

[Bild 1: Die Haarlem Dancer in Singapur: Michelle, Sonja, Efkan, Phillip und Francine Jobatey (von links).]
[Bild 2: Erfrischung in Chinatown.]
[Bild 3: Blick aus dem realen Riesenrad in Singapur.]
[Bild 4: Woman at work: Gabriela Kämmler.]
08.06.2010
Gastgeschenke aus dem Bundeskanzleramt
Büro der Staatsministerin Maria Böhmer lud die Haarlem Dancer in das Bundeskanzleramt.
Dr. Francine Jobatey berichtet

Team Haarlem Dancer vom OSZ IMT in Berlin zu Gast im Bundeskanzleramt Langsam wird es für unser Robocup-Team immer ernster, nur noch eine Woche bis wir losfahren, um das OSZIMT bei der Weltmeisterschaft hoffentlich siegreich zu vertreten!

Wir hatten Glück, dass wir trotz gleichzeitiger Pressekonferenz der Bundeskanzlerin zum Thema Sparen unseren Termin im Bundeskanzleramt wahrnehmen konnten, denn auf Grund der Sicherheitsmassnahmen musste die Führung durch das Haus ausfallen. Aber wir freuen uns sehr über die herzliche Einladung, das nach unserer Rückkehr aus Singapur nachzuholen.

Wir bewunderten die sehr eindrucksvolle Treppe des Foyers und sahen uns im unteren Teil des Gebäudes um. Frau Kinzinger vom Büro der Staatsministerin überreichte uns Taschen des Bundeskanzleramtes mit Mitbringseln, wie Taschenrechner und ähnlichem, die wir im Rahmen des RoboCups für unsere internationalen Partnerteams als Gastgeschenke mitnehmen werden. Wir haben uns sehr gefreut zu sehen, dass sich Frau Kinzinger auch über unsere OSZIMT-Tassen, -Schlüsselanhänger und -souvernirs für Frau Böhmer und ihr Büro gefreut hat.

[Bild: Haarlem Dancer zu Besuch im Kanzleramt. Von links: Dr. Francine Jobatey, Sonja, Marion Kinzinger, Efkan, Michelle und Gabriela Kämmler. Philipp hat fotografiert.]
18.05.2010

Unter Würdigung des Erfolgs und Anerkennung der Bedeutung, die sich durch die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft für das OSZ IMT, Deutschland und dem Land Berlin ergibt, übernimmt die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung die finanzielle Unerstützung der Teilnahme der Haarlem Dancer am RoboCupJunior in Singapur.

Anfang Mai 2010

Die Haarlem Dancer können dank der Firma AVM nun ihre Fahrkarten zur RoboCup-Weltmeisterschaft nach Singapur kaufen.

Dank AVM nach Singapur

15.-18.04.2010

Team Haarlem Dancer vom OSZ IMT in Berlin, Deutscher Meister RobocupJunior 1020 RoboDance Secondary Die Haarlem Dancer werden Deutscher Meister bei den German Open in Magdeburg in der Disziplin RoboDance Secundary.

RoboCupJunior 2010: Deutscher Meister in Magdeburg

Die Haarlem Dancer

Das Team Michelle Bialdyga (OG8, hinten links),
Sonja Piotrowski (BmA8, hinten rechts),
Efkan Asik (OG8, hinten mitte) und
Philipp Korber (OG9, vorne links).

Betreuung Gabriela Kämmler (Fachleiterin Angewandte Informatik) und
Dr. Francine Jobatey.

Titel Deutsche Meister RobocupJunior 2010 - RoboDance Secundary.
Weltmeister RobocupJunior 2009 - RoboDance Secundary.
Deutsche Meister RobocupJunior 2009 - RoboDance Secundary.

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21.12.2013
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