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7. Würzburger Medizintechnik Kongress

 

Ein Bericht von Patrick Kiernan, geschrieben im Juni 2006

Unter dem Motto „Technologien - Partnerschaften - Lösungen“ veranstaltete der Fachverband Biomedizinische Technik e.V. (fbmt) den 7. Würzburger Medizintechnik Kongress gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik e. V. (DGBMT im VDE) in Würzburg. Eine Ausstellung mit ca. 50 Unternehmen aus der medizintechnischen Industrie begleitete den Kongress.

7. Würzburger Medizintechnik Kongress
Fachverband Biomedizinische Technik

Die ca. 650 Mitglieder des fbmt sind in der Medizintechnologie und der Gesundheitswirtschaft tätige Medizintechniker und Bioingenieure. Die meisten von Ihnen sind leitende Ingenieure sowie Medizin- und Krankenhaustechniker. Sie arbeiten in Krankenhäusern, der medizintechnischen Industrie, in Planungsbüros, Serviceunternehmen, Hochschulen und Behörden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik

Die DGBMT versteht sich als wissenschaftliche Fachgesellschaft. Sie fördert die Zusammenarbeit von Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und der Medizin in Forschung; Entwicklung, Anwendung und Lehre sowie das Verständnis für dieses interdisziplinäre Fachgebiet.

Der Kongress
Schwerpunktgebiete des diesjährigen Kongresses waren u.a.
  • Qualifizierung und Zertifizierung des medizintechnischen Personals
  • Neue Technologien/ Innovationen in der Medizintechnik (MT)
  • Medizinprodukterecht/Normung
  • Risikomanagement in der MT
  • IT-Ankopplung von MT-Systemen
  • Sicherheit im Krankenhaus-IT-NetzE
  • eHealth/Telemedizingeräten
  • IT Netzwerktopologien, Schnittstellen, Protokolle und Interoperabilität in Verbindung mit mobilen medizintechnischen Systemen/Homecare
  • Funksysteme zur Übertragung von Vitalparametern
Curriculare Umsetzung

Die auf dem Kongress gewonnenen Erkenntnisse wirken sich auf drei Tätigkeitsbereiche im Rahmen der Unterrichtsarbeit in der Medizintechnik am OSZ IMT aus.

Berufsfachschule
Curriculare Umsetzung für den Unterricht in der Berufsfachschule:
  • Durch die Erweiterung der nationalen DIN VDE 0751:2001 auf die internationale Norm IEC 62 353 ergeben sich hinsichtlich der zu verwendenden Prüfschaltungen und Grenzwerte Veränderungen. Die IEC 62 353 befindet sich in der Einspruchsphase und wird voraussichtlich Mitte 2007 gültig werden.
  • Die 3. Ausgabe der IEC 60 601-1 liegt in englischer Sprache bereits vor. Die Änderungen, die das 400 Seiten umfassende Werk für die Medizin- und Informationstechnik mit sich bringt, können im Herbst auf einer Weiterbildungsveranstaltung in Erfahrung gebracht werden.
Fachschule Medizintechnik
Curriculare Umsetzung im Rahmenplan für die Fachschule Medizintechnik:
  • Es zeichnet sich immer stärker ab, dass die Gesundheits- und Pflegetelematik sich als weitere Säule der Patientenversorgung zwischen der ambulanten und der stationären Behandlung etablieren wird.
  • Die letzten drei der oben genannten Schwerpunktgebiete des diesjährigen Kongresses sollten bei der Umsetzung des Rahmenplans in den Fächern Medizintechnik und Informationstechnik entsprechend ihrer zunehmenden Bedeutung angemessen berücksichtigt werden.
Entwicklung neuer Bildungsgänge
Curriculare Umsetzung bei der Bildung neuer Schwerpunkte bzw. Entwicklung neuer Bildungsgänge :
  • Um die funktionale Sicherheit medizintechnischer Systeme im Krankenhaus zu gewährleisten, ist ein Initiative gestartet worden um die IT-Netze in den Klassen A (vollkommen vom Kliniknetz getrennt), B (kontrollierte Verbindung zum Kliniknetz) und C (Kliniknetz) einzuteilen. In Übereinstimmung mit der neuen IEC 60601-1, die den Personenkreis „Netzwerkverantwortlicher“ eingeführt hat, soll ein ND-Integrator (network-datacoupling-Integrator) als Moderator und Risikomanager für die IT-Netze im Krankenhaus verantwortlich sein.
  • Die Personalqualifikation in der Medizintechnik ist größtenteils dem Zufall überlassen. Ein abgestimmtes System aus Ausbildung, Weiterbildung, Berufserfahrung und Zertifikation lässt immer noch auf sich warten. So ist nicht einmal für risikogeneigte Tätigkeiten am und für den Patienten, der Nachweis der Personalqualifikation erforderlich.
    • Für Pharmareferenten ist eine einschlägige Ausbildung und Prüfung gesetzlich vorgeschrieben. Für Medizinprodukteberater liegt die Schulung im Ermessen seines Arbeitgebers. Hier wäre zu überlegen, ob eine vollschulische Ausbildung vergleichbar mit der Ausbildung eines Pharmareferenten realisierbar wäre oder ob durch Schwerpunktbildung diese Lücke zu schließen wäre.
    • Das Risiko einer Infektion für den Patienten im Krankenhaus ist enorm hoch. So ist es verwunderlich, dass gerade auf dem Gebiet der Aufbereitung von Medizinprodukten, d.h. die Desinfektion und Sterilisation von z.B. Narkose- und Beatmungsgeräten, Endoskope usw. von angelerntem Krankenhauspersonal vorgenommen wird. Hier wäre zu prüfen, ob eine ein- oder zweijährigen Ausbildung zum Medizinprodukteaufbereiter (vollschulisch oder im Verbund mit Berliner Krankenhäusern) von Interesse wäre.
Links auf www.oszimt.de

Berufsfachschule medizinische Gerätetechnik

Fachschule Medizintechnik (Technikerschule)

externe Links

Fachverband Biomedizinische Technik e.V.

Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik e. V.

Schule
Bildung
Fächer
Schüler
Service
intern

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aktualisiert am:
28.06.2011
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